Der Vorteil des Löschflugzeuges im Vergleich zum Hubschrauber ist in erster Linie der Preis für die Flugstunde im Verhältnis zur transportierten Löschwassermenge. Die Effektivität bei gleicher Löschwassermenge ist gleich. Um 2.000 Liter Löschwasser  zu fliegen benötigt man allerdings einen Hubschrauber vom Typ EC 155, der kostet bereits 13.000 Euro pro Flugstunde. Also wesentlich teurer und weniger Löschwasser als das Löschflugzeug Dromader (3.700 Euro/2.200 Liter) und der Airtractor (12.200 Euro/3.100 Liter).

In den Bundesländern wird hauptsächlich bei Waldbränden der Polizeihubschrauber EC 135 eingesetzt, 500 Liter, meist weniger, bei 4000 Euro pro Flugstunde. 

Bei großen Waldbränden wie zuletzt in Mecklenburg-Vorpommern wird der Bund um Hilfe gebeten. Der Bund unterstützt dann mit Hubschraubern von Heer oder Bundespolizei. Hier kommen EC 155 oder Superpuma (13.000 Euro/2000 Liter) oder CH53 (23.000 Euro/5000 Liter) zum Einsatz.  Zwei Löschflugzeuge Dromader sind so effektiv wie eine CH 53, kosten aber etwa ein Drittel.

Bei Übungen, an denen ein Löschflugzeug teilnahm, war das Löschflugzeug immer schneller als die Hubschrauber. Die Aussage, dass das Löschflugzeug mindestens genauso schnell ist wie die Hubschrauber, ist in jedem Fall richtig.